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Pflanzentyp: Giftpflanzen, Nutzpflanzen, Pflanzen mit psychischer Wirkung Übernatürliche Pflanzen

Verbreitung:
Landschaftstyp: Gebirge, Regenwälder
Regionen: Überhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengrüner Wald, Südliche Regengebirge

Suchschwierigkeiten: -3

Bestimmungsschwierigkeit: -1

Anwendungen: 1/1/2/2/3/3

Wirkung:
Roh:
Berührung: Knotensaft brennt und juckt unangenehm auf der Haut (1 SP)
Einatmung: keine
Verzehr: keine

Verarbeitet: siehe Rezepte

Preis: 9 / 36 Silbertaler

Rezepte:
Pflanzliche Hilfsmittel: Seidenseil, Schwindelseide
Pflanzliche Gifte: Kukris (siehe Aventurischer Almanach Seite 131)

Alltagsarzneien und Volksbrauchtum:
In Mengbilla werden Seidenseile aus der Lianenfaser geflochten, die Waldmenschen sollen jedoch eine Methode kennen, sogenannte Schwindelseide herzustellen, die sich von Raupenseide kaum unterscheiden lässt und sogar für das Weben von durchscheinenden Stoffen genutzt werden kann. Die Versuche von Alchimisten aus Mengbilla, Schwindelseide nachzubilden, enden wiederholt in Kleidungsstücken, die beim Tragen aufgrund von Rückständen des Giftes zu Juckreiz und Muskellähmungen führen können. Zwischen Mengbilla und Al’Anfa sollen überall solche Kleidungsstücke im Handel kursieren.

Haltbarkeit:
Roh: siehe Haltbarmachung
Verarbeitet: Seidenseil und Schwindelseide sind, bei pfleglicher Lagerung, nahezu unbegrenzt haltbar.

Was weiß mein Held über Mirhamer Seidenliane ?

QS 1: Sie schmarotzt in den Regenwäldern des Südens an Baumriesen und bildet schrittlange Ranken mit Knoten aus, die von Tsa bis Ingerimm blassgelb blühen.

QS 2: Die Seidenliane ist unter ihrem Namen kaum bekannt, sehr geläufig sind hingegen das aus ihr gewonnene Gift Kukris und die Seidenseile, die sich aus ihren Fasern flechten lassen.

QS 3+: Kukris wird aus den Knoten der Ranken hergestellt und ist, selbst in Mengbilla, illegal. Die Ranken selbst taugen für feines Seil, das von Meuchlern gerne zum Einsteigen und Erdrosseln genutzt wird.

Publikation(en):
Aventurisches Herbarium, Seite 41