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Routineprobe

Nicht immer ist es spannend, eine Probe zu würfeln. Wenn ein Held hohe Eigenschafts- und Fertigkeitswerte besitzt und eine Probe zudem erleichtert ist, stellt sich selten die Frage, ob der Spieler die Probe schafft, sondern lediglich, wie viele Punkte er übrig behält.

In solchen Fällen kann der Meister auf die Regel für Routineproben zurückgreifen. Wenn für den Helden großer Zeitdruck herrscht, ist eine Routineprobe nicht gestattet (z.B. ein Türschloss knacken, während sich der Einbrecher beeilen muss, da die Wache unterwegs ist). Routineproben müssen nicht ausgewürfelt werden, sondern legen sofort fest, wie viele FP der Held behält. Bei einer Routineprobe erhält er die Hälfte seines FW als FP. Bei Sammelproben gilt die gleiche Regelung und der Held erhält die FP pro Probenintervall zu seiner Gesamtmenge hinzu.

Gestattet sind Routineproben, wenn folgende Bedingungenerfüllt sind:

 

  • Der Held muss in jeder Eigenschaft, die bei dem Talent abgefragt wird, mindestens einen Wert von 13 besitzen.
  • Zusätzlich muss er mindestens über einen minimalen Fertigkeitswert verfügen. Dieser ist abhängig von dem Modifikator der Probe (siehe Tabelle). Je schwerer eine Probe, desto höher muss auch der FW sein. Sollte die Probe leichter sein als in der Tabelle angegeben, gilt die Probe ebenfalls als Routine, solange die oben stehenden Bedingungen erfüllt sind.

 

Routinevoraussetzungen  
Modifikator-Maximum Fertigkeitswert-Minimum
3 und höher 1
2 4
1 7
0 10
-1 13
-2 16
-3 19

 

Publikation: Regelwerk Seite 184/185